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  • Insolvenzanfechtung: Die Antworten auf die 6 häufigsten Fragen

    Erfahren Sie in diesem Beitrag, was eine Insolvenzanfechtung ist, unter welchen Umständen es zu solch einer Maßnahme kommt und was Sie tun sollten, wenn Sie mit einer Insolvenzanfechtung konfrontiert werden.

    Haben auch Sie Schulden und wollen sich zum Thema Insolvenzanfechtung informieren?

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    Finanzielle Probleme haben unterschiedliche Ursachen.

    Schnell führt ein unüberlegter Vertragsabschluss, eine Wirtschaftskrise oder auch eine längere Krankheit zur Anhäufung von Schulden.

    Dabei kann sich die Situation aufgrund von Zahlungsverzögerungen, Mahngebühren oder dem Druck von Gläubigern sehr schnell verschlimmern und zu einer wahren Belastungsprobe für den Schuldner werden.

    Ohne professionelle Hilfe werden unter diesen Umständen oftmals Zahlungen getätigt oder Entscheidungen getroffen, die sich hinterher als nachteilig herausstellen.

    Bei einem späteren Insolvenzverfahren kann es dann zur sogenannten Insolvenzanfechtungen kommen.

    Inhalte dieser Seite

    1. Was ist eine Insolvenzanfechtung?
    2. Wann kommt es zu einer Insolvenzanfechtung?
    3. Welche Gründe dafür gibt es?
    4. Wie funktioniert eine Insolvenzanfechtung?
    5. Was gilt es bei einer Insolvenzanfechtung zu beachten?
    6. Was kann ich tun, wenn ich mit einer Insolvenzanfechtung konfrontiert werde?
    Fazit

    1. Was ist eine Insolvenzanfechtung?

    Eine Insolvenzanfechtung ist in erster Linie eine Maßnahme zum Gläubigerschutz. Dabei soll sichergestellt werden, dass während eines Insolvenzverfahrens die Ansprüche aller Gläubiger zu gleichen Teilen befriedigt werden und keiner der Gläubiger bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom Schuldner Zahlungen oder andere Vermögenswerte erhalten hat.

    Daher kann der Insolvenzverwalter während des Verfahrens eine Insolvenzanfechtung durchführen. Dabei können Zahlungen, die vor dem Verfahren getätigt wurden, wieder der Insolvenzmasse zugeführt werden.

    2. Wann kommt es zu einer Insolvenzanfechtung?

    Bei einem Insolvenzverfahren wird versucht, die Ansprüche aller Gläubiger zu gleichen Teilen zu befriedigen. Es kommt jedoch immer wieder zu Situationen, in denen ein oder mehrere Gläubiger noch vor dem Verfahren versuchen, die wirtschaftliche Situation des Schuldners auszunutzen.

    Besonders Finanzbehörden oder auch Sozialversicherungen üben dabei mittels Vollstreckungstiteln vielfach Druck auf den Schuldner aus. Zudem tätigt der Schuldner vor einem Verfahren oftmals selbst Vermögensverschiebungen, die eine Verschlechterung der Gläubigersituation zur Folge haben.

    All diese Zahlungen können während eines Insolvenzverfahrens angefochten werden. Hat die Anfechtung Erfolg, so muss der Betrag zurückbezahlt werden.

    3. Welche Gründe dafür gibt es?

    Um eine Insolvenzanfechtung durchführen zu können, muss ein Anfechtungsgrund vorliegen. Die möglichen Anfechtungsgründe sind dabei gesetzlich geregelt.

    So kann beispielsweise eine Zwangsvollstreckung, insbesondere Gehaltspfändungen oder Kontopfändungen, die vor Beginn des Verfahrens durchgeführt wurde, angefochten werden. Zudem besteht aber auch die Möglichkeit, Vermögensverschiebungen anzufechten.

    Überträgt der Schuldner beispielsweise Vermögenswerte an Familienangehörige oder Freunde, so können diese während des Verfahrens zurückgefordert werden.

    Problematisch kann es zudem werden, wenn der Schuldner vor Verfahrensbeginn Grundstücke, Fahrzeuge oder die Geschäftseinrichtung veräußert oder aber Waren zu Preisen verkauft, die weit unter den üblichen Marktverhältnissen liegen.

    Anfechtbar sind insbesondere auch Zahlungen an Familienangehörige aus Versicherungen oder Bausparverträgen, die vor einem Insolvenzverfahren aufgelöst wurden.

    4. Wie funktioniert eine Insolvenzanfechtung?

    Kam es vor dem Insolvenzverfahren zu Zwangsvollstreckungen oder verdächtigen Vermögensverschiebungen, so wird der Insolvenzverwalter den entsprechenden Gläubiger kontaktieren.

    Haben Sie weitere Fragen zum Thema Insolvenzanfechtung?

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    Dabei wird der Insolvenzverwalter den Gläubiger dazu auffordern, eine Rückzahlung zu leisten.

    Der Gläubiger kann dieser Aufforderung einerseits nachkommen oder versuchen die Insolvenzanfechtung abzuwehren.

    Im letzteren Fall kann es zu einem Gerichtsverfahren kommen, in welchem dann über die Rechtmäßigkeit der Anfechtung entschieden wird.

    5. Was gilt es bei einer Insolvenzanfechtung zu beachten?

    Der Abbau von Schulden ist eine zeitintensive und komplexe Aufgabe. Wenn Sie sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden, sollten Sie sich daher schon vor der Einleitung eines Insolvenzverfahrens professionelle Hilfe suchen. Schuldnerberatungen sind hierbei beispielsweise eine gute erste Anlaufstelle.

    Mithilfe einer kompetenten Unterstützung und umfassender Beratung können Sie so schon vorab heikle Zahlungen vermeiden, die im Anschluss zu einer Insolvenzanfechtung führen können. Zudem kann eine persönliche und individuelle Beratung auch dabei helfen, den Druck von Gläubigern zu verringern und den Schuldenabbau stressfrei zu planen.

    6. Was kann ich tun, wenn ich mit einer Insolvenzanfechtung konfrontiert werde?

    Für eine Insolvenzanfechtung gelten strenge Regeln und der Insolvenzverwalter muss beweisen, dass der Gläubiger Kenntnis über die finanzielle Situation des Schuldners hatte. Genau an diesem Punkt setzt die Verteidigung in der Regel an.

    Sie sollten daher nie unüberlegt auf solch ein Schreiben reagieren, sondern sich vorab Hilfe von einem unabhängigen Experten holen. Dieser kann Sie umfassend beraten und im Falle einer fälschlichen Anfechtung das passende Schreiben aufsetzen.

    Fazit

    Ein Insolvenzverfahren bietet Schuldnern die Möglichkeit, schon nach wenigen Jahren einen Neuanfang zu starten. Aufgrund der Komplexität des Insolvenzrechts und auch aufgrund der psychischen Belastung, die solch eine Situation mit sich bringen kann, empfiehlt es sich frühzeitig nach professioneller Unterstützung zu suchen.

    So kann eine Schuldnerberatung dem Schuldner schon vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf mögliche Gefahrenquellen und Fehler aufmerksam machen und so auch etwaige Insolvenzanfechtungen frühzeitig verhindern.

    Bildquellennachweise: Bild 1: Andrey Popov, Bild 2: domoskanonos – fotolia.com






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