Erfahrungen & Bewertungen zu Schuldnerberatung Fehse
  • Insolvenzverschleppung

    Als Geschäftsführer eines Unternehmens trägt man viel Verantwortung und tut sein Bestes, das Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten. Trotzdem kann irgendwann mal der Begriff Insolvenzverschleppung – früher Konkursverschleppung genannt – auftauchen.

    Das passiert meist dann, wenn das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gerät. Gründe hierfür können sein: Investitionen zahlen sich (noch) nicht aus oder Kredite können nicht mehr abgezahlt werden.

    Wenn ein Unternehmen überschuldet oder zahlungsunfähig wird und ein Insolvenzverfahren droht, dann gibt es einige Dinge zu beachten, um einer Strafe wegen Insolvenzverschleppung gemäß § 15a InsO vorzubeugen.

    1. Was ist eine Insolvenzverschleppung?

    Haben Sie Fragen zum Thema Insolvenzverschleppung?

    Haben Sie Fragen zum Thema Insolvenzverschleppung? Rufen Sie uns an unter 089 255 47 152.

    Die Insolvenzverschleppung ist eine Insolvenzstraftat, die nach einem Unternehmenszusammenbruch, d.h. bei Zahlungseinstellung oder bei Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, festgestellt werden kann.

    Der Insolvenzverschleppung strafbar macht man sich, wenn man trotz Kenntnis der Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens keinen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens innerhalb der festgesetzten Frist von drei Wochen stellt.

    2. Wie kann ich eine Insolvenzverschleppung verhindern?

    Als Geschäftsführer ist es unumgänglich, immer eine Übersicht über die finanzielle Situation des Unternehmens zu haben. Denn nur dann können finanzielle Schwierigkeiten sofort entdeckt werden und Sie können unmittelbar handeln, ohne eine Insolvenzverschleppung zu riskieren.

    Innerhalb von drei Wochen kann die Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens überprüft werden. Wenn eine finanzielle Krise sicher ist, besteht die Möglichkeit, innerhalb dieser drei Wochen eine Sanierung der Finanzen anzustreben.

    Sollte dies unmöglich sein, muss ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt werden. Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird dabei vom Geschäftsführer der GmbH gestellt.

    Beachten Sie: Es ist nicht hilfreich, den Antrag auf Insolvenzverfahren unnötig zu verzögern. Denn auch fahrlässiges Handeln kann bestraft werden. Wenn Sie sicher sind, dass ein Unternehmenszusammenbruch droht, sollten Sie unmittelbar handeln, um dem Vorwurf der Insolvenzverschleppung zu entgehen.

    3. Was passiert, wenn eine Insolvenzverschleppung festgestellt wird?

    Die Strafen bei der Feststellung einer Insolvenzverschleppung können sehr folgenschwer sein. Wenn der Schuldner eine juristische Person ist, drohen eine Geldstrafe sowie eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bei vorsätzlichem Handeln.

    Bei fahrlässigem Handeln beträgt das Höchstmaß ein Jahr Freiheitsentzug. Im Falle eines Insolvenzschadens können Sie außerdem mit Ihrem Privatvermögen haftbar gemacht werden, wenn Schadensersatzansprüche gestellt werden.

    Auch ein Ausschluss der Tätigkeit als Geschäftsführer einer GmbH für fünf Jahre kann folgen. Im Falle einer finanziellen Krise des Unternehmens ist es also sehr ratsam, von vornherein das Risiko einer Insolvenzverschleppung zu vermeiden.

    4. Wie kann ein Schuldnerberater bei der Vermeidung einer Insolvenzverschleppung helfen?

    Die gesetzlichen Regelungen einer Insolvenz sind sehr komplex, so dass sich viele Unternehmer in dieser unangenehmen Situation überfordert fühlen. Nicht bei jeder kleinen Verschiebung des Finanzgleichgewichts droht eine Insolvenzverschleppung. Allerdings zögern viele Unternehmer aufgrund ihrer Unsicherheit und riskieren somit die unnötige Insolvenzverschleppung.

    Ein qualifizierter Schuldnerberater kennt die rechtliche Lage und kann Ihnen dabei helfen, das Schlimmste verhindern. Zum Beispiel kann er die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit überprüfen und Sie bei dem Versuch der Sanierung beraten. Schließlich kann er auch die Notwendigkeit eines Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens feststellen und Ihnen in diesem Fall zur Seite stehen.

    Wenn bereits ein Strafverfahren wegen Insolvenzverschleppung läuft, kann ein Schuldnerberater prüfen, ob tatsächlich eine Insolvenzverschleppung vorliegt und wenn ja, ob dabei vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt wurde.

    Haben Sie darüber hinaus noch Fragen zu diesem Thema? Vereinbaren Sie noch heute den ersten Beratungstermin unter 089 255 47 152, schreiben Sie uns eine Mail an [email protected] oder nutzen Sie unsere Online Terminbuchung.

    Bildquellennachweis: © papalapapp – fotolia.com






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