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  • Pfändungstabelle 2017 bis 2019: Bescheinigung für P-Konto sichern

    Pünktlich zum 1. Juli 2017 wird die Pfändungstabelle aktualisiert. Für Schuldner, die mit einer Gehalts- oder Kontopfändung zu kämpfen haben, ist das eine gute Nachricht. Die Pfändungsfreigrenzen steigen nämlich.

    Das bedeutet, dass ein Schuldner jetzt mehr von seinem monatlichen Einkommen behalten darf und weniger Geld gepfändet werden kann. Für viele Schuldner kann diese Erhöhung des Pfändungsfreibetrag eine spürbare Erleichterung ihrer oftmals schwierigen Situation darstellen.

    Allerdings sollten Schuldner darauf achten, sich rechtzeitig eine Bescheinigung für das P-Konto von einer Schuldnerberatungsstelle zu besorgen. Erfahren Sie hier ein paar wichtige Hintergrundinformationen zum Thema, insbesondere zu den Bescheinigungen für das P-Konto.

    Was genau ist eigentlich die Pfändungstabelle?

    Die Pfändungstabelle regelt auf den Cent genau, wie viel vom Nettoeinkommen eines Schuldners von einem oder mehreren Gläubigern gepfändet werden kann. Dabei gilt der Grundsatz, dass jedem Menschen und seinen Angehörigen das Existenzminimum bleiben muss.

    Nach der Aktualisierung der Pfändungstabelle 2017 bleibt mehr Geld übrig. Infos und Bescheinigungen unter 089 255 47 152.

    Nach der Aktualisierung der Pfändungstabelle 2017 bleibt mehr Geld übrig. Infos und Bescheinigungen unter 089 255 47 152.

    Dafür gibt es die sogenannten Pfändungsfreigrenzen.

    Das Einkommen unterhalb dieser Grenzen darf nicht gepfändet werden.

    Die Höhe des Freibetrags richtet sich danach, ob ein Schuldner alleinstehend ist oder unterhaltspflichtige Personen wie etwa Kinder zu versorgen hat.

    Umso mehr unterhaltspflichtige Personen zu versorgen sind, umso höher liegt die jeweilige Pfändungsfreigrenze.

    Die Pfändungstabelle wird alle zwei Jahre vom Gesetzgeber aktualisiert. Der Grund dafür ist, dass die Lebenshaltungskosten in der Regel steigen und damit auch die Pfändungsfreigrenzen angehoben werden müssen.

    Aktuell darf ein Schuldner von seinem Einkommen als Alleinstehender demnach mindestens 1.139,99 Euro behalten. Mit Kindern fällt dieser Betrag selbstverständlich höher aus. Verdient ein alleinstehender Schuldner nicht mehr als 1.139,99 Euro, kann nichts gepfändet werden. Verdient er mehr, erfolgt die Pfändung anteilig.

    Verdient ein Alleinstehender hingegen beispielsweise 1.500 Euro netto, dann können davon aktuell 256,34 Euro gepfändet werden. Analog verhält es sich mit Personen, die direkte Angehörige zu versorgen haben, gegenüber denen er unterhaltspflichtig ist.

    Hier finden Sie die komplette Pfändungstabelle.

    Wo kommt die Pfändungstabelle zur Anwendung?

    Eine Lohnpfändung erfolgt in Deutschland entweder direkt beim Arbeitgeber oder der Gläubiger pfändet das Bankkonto des Schuldners. In beiden Fällen kommt die Pfändungstabelle zur Anwendung und die jeweiligen Pfändungsfreigrenzenmüssen beachtet werden. Beim Arbeitgeber ist das in der Regel kein Problem, er wendet die jeweils aktuelle Pfändungstabelle automatisch an.

    Anders verhält es sich mit dem Konto. Um es vor einer Pfändung zu schützen bzw. die Pfändungsfreigrenzen in Anspruch nehmen zu können, muss es in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden. Ist diese Umwandlung in ein sogenanntes P-Konto geschehen, kommt auch hier die Pfändungstabelle zu Anwendung.

    Die Bank darf an einen Gläubiger nur die Summe überweisen, die über der individuellen Pfändungsfreigrenze liegt. So gesehen schützt ein P-Konto einen Schuldner vor dem unberechtigten Zugriff eines Gläubigers.

    Warum benötige ich eine Bescheinigung für das P-Konto?

    Während der Arbeitgeber die Anpassung an die neuen Grenzen der Pfändungstabelle anhand der ihm vorliegenden Daten automatisch ausführt, können Sie sich bei einer Bank da nicht so sicher sein. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie als Schuldner unterhaltspflichtige Personen zu versorgen haben. Die Bank weiß ja in der Regel nicht, ob das der Fall ist bzw. wie viele Personen es sind.

    Deshalb tun Sie gut daran, die Zahl der Menschen, gegenüber denen Sie unterhaltspflichtig sind, nachzuweisen. Dafür brauchen Sie eine Bescheinigung, die Sie nicht selbst ausstellen können. Am besten holen Sie sich die Bescheinigung von einer Schuldnerberatungsstelle. Diese ist von Gesetzes wegen dazu befugt, eine derartige Bescheinigung anzufertigen.

    Haben Sie die Bescheinigung erhalten, legen Sie diese umgehend der Bank vor. Die Bank ist dann verpflichtet, die neue Pfändungstabelle mit den höheren Pfändungsfreigrenzen auf das P-Konto anzuwenden.

    Es empfiehlt sich übrigens die Bescheinigung auch dann vorzulegen, wenn Sie vor zwei Jahren bereits eine Bescheinigung eingereicht haben. Die Lebensverhältnisse können sich schließlich seit dem geändert haben. Außerdem gilt im Zusammenhang mit Banken: Sicher ist sicher.

    Die Schuldnerberatung hilft weiter

    Egal, ob Sie bereits unter Pfändungen leiden oder demnächst eine bevorsteht – wenn Ihnen die Schulden über den Kopf zu wachsen drohen, sollten Sie auf jeden Fall eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchen. Hier gilt der Grundsatz: Umso früher dies geschieht, desto besser.

    Die Schuldnerberatung zeigt dabei nicht nur Wege aus den Schulden auf, sondern informiert auch über die Pfändungstabelle, Pfändungsfreigrenzen und das P-Konto. Vor allem aber hilft sie dabei, eine in den meisten Fällen sehr belastende Situation in den Griff zu kriegen.

    Rufen Sie uns an unter 089 255 47 152 oder schreiben Sie eine Mail an kanzlei@schuldnerberatung-fehse.de.


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